Wenn die Plazenta sich nach einer natürlichen Geburt nicht vollständig von der Gebärmutter gelöst hat, kann eine Kürettage ebenfalls notwendig sein. Die Ausschabung der Gebärmutter muss allerdings nicht zwangsweise nach jeder Fehlgeburt durchgeführt werden und ist stark von der körperlichen und psychischen Verfassung der Frau abhängig. Oftmals ist die Kürettage jedoch auch notwendig, wenn Blutungen nach den Wechseljahren auftreten. So kann der Mediziner Proben der entnommenen Gebärmutterschleimhaut gegebenenfalls mikroskopisch oder im Labor untersuchen und so die Ursache für eventuelle Beschwerden feststellen. In der Regel wird die Kürettage aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen durchgeführt. Dieser normale, natürliche Vorgang des Auf- und Abbaus der Gebärmutterschleimhaut kann aus verschiedenen Gründen gestört sein und eine Ausschabung erforderlich machen.
Das dabei gewonnene Gewebe wird dabei aufgefangen, mit Formaldehyd konserviert und zur feingeweblichen Untersuchung an den Pathologen (Facharzt, der das Gewebe untersucht) weitergeleitet. Anschließend wird mit einer Kurette – einer Art Löffel mit scharfen Rändern – der Gebärmutterhals und die Gebärmutterhöhle vorsichtig ausgeschabt und die Gebärmutterschleimhaut damit abgetragen. Sie werden wie bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt auf dem gynäkologischen Stuhl mit gespreizten angewinkelten Beinen gelagert. Die nächste Regelblutung tritt etwas verzögert, meist im Zeitraum von 4-8 Wochen nach dem Eingriff auf. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich sobald die Wundheilung abgeschlossen ist nach und nach auf. Generell wird die Gebärmutterschleimhaut im Rahmen des weiblichen Zyklus jeden Monat abgetragen.
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Hatten Sie vor dem Eingriff regelmäßige Monatsblutungen ist mit der nächsten Regelblutung etwa 4-8 Wochen nach der Ausschabung zu rechnen. Die ersten Tage nach dem Eingriff besteht noch eine Wundblutung, wobei der Blutverlust dabei meist sehr gering ist. Auch bei der ambulanten Gebärmutterausschabung bleiben Sie nach dem Eingriff noch für einige Stunden unter Beobachtung – so lange bis Sie sich fitt für den Heimweg fühlen. Falls Sie regelmäßig Medikamente brauchen, können Sie diese in Absprache mit dem Narkosearzt mit etwas Wasser wie gewohnt einnehmen.
Ausschabung: Wie lange krank? Infos zur Krankschreibung
Nach einigen Tagen (meistens nach 3-5 Tagen) kann der Blutverlust für kurze Zeit ein wenig zunehmen, vergleichbar mit einer normalen Monatsblutung. In seltenen Fällen oder bei bestehenden Begleiterkrankungen, kann ein stationärer Aufenthalt für eine Nacht notwendig sein. Laut Bundesverband Ambulantes Operieren ist eine Ausschabung ein risikoarmer Routineeingriff.
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- Beide Untersuchungsmethoden können in den meisten Fällen ambulant und unter Vollnarkose durchgeführt werden.
- Wird die Ausschabung in der Variante der fraktionierten Abrasio (fraktionierte Kürettage) durchgeführt, dann erfolgt vorher eine Gebärmutterspiegelung.
- Ein Pathologe untersucht die Schleimhaut nach der Gebärmutterausschabung dann mikroskopisch und kann so eventuelle Veränderungen der Zellen erkennen, die beispielsweise auf Krebs hinweisen.
- Dieser normale, natürliche Vorgang des Auf- und Abbaus der Gebärmutterschleimhaut kann aus verschiedenen Gründen gestört sein und eine Ausschabung erforderlich machen.
- Die Saugkürettage ist die schonendste Form der Ausschabung und findet häufig bei Schwangerschaftsabbrüchen Anwendung.
- Ein operativer (instrumenteller, chirurgischer) Schwangerschaftsabbruch kann prinzipiell mittels Ausschabung erfolgen.
Als Ausschabung oder auch Kürettage bezeichnet man die Entfernung der Gebärmutterschleimhaut. Im Grunde wird sowohl bei einer Abrasion als auch während der normalen Monatsblutung die Gebärmutterschleimhaut abgetragen. Bei Auftreten dieser Anzeichen sollten Sie schnellstmöglich Ihren Frauenarzt aufsuchen. Grund kann sowohl ein zu tief gesetzter Schnitt oder zurückgebliebenes Restgewebe sein. Wird etwa nur Gewebe aus dem Gebärmutterhals entfernt, kann dies auch unter lokaler Betäubung geschehen.
Beide Untersuchungsmethoden können in den meisten Fällen ambulant und unter Vollnarkose durchgeführt werden. Myome (gutartige Muskelknoten) oder Polypen (Wucherungen kyngs casino der Gebärmutterschleimhaut) können erkannt und gegebenenfalls entfernt werden. Bei einer Curettage wird die Gebärmutterschleimhaut mithilfe eines speziellen Instruments (Kürette) entfernt. Ausschabung OP – Ablauf und Dauer Die Ausschabung der Gebärmutter wird meist ambulant in der gynäkologischen Abteilung des Krankenhauses, oder direkt beim Gynäkologen durchgeführt. Das liegt meist an einer noch verdickten Gebärmutterschleimhaut. In den meisten Fällen hat eine Ausschabung keine Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit.
- Die Gebärmutterspiegelung ist besonders bei unklaren Ursachen eine sinnvolle Ergänzung zur Gebärmutterausschabung.
- Die Abrasio ist daher grundsätzlich notwendig bei einer vor der 24.
- Der äußere Muttermund schließt sich meist schon innerhalb weniger Tage.
- Anschließend wird der innere Muttermund mittels sogenannter Hegarstifte geweitet, sodass eine Curette (eine Art Löffel mit scharfen Rändern) in die Gebärmutterhöhle eingeführt und das zu entfernende Gewebe ausgeschabt werden kann.
- Das dabei gewonnene Gewebe wird dabei aufgefangen, mit Formaldehyd konserviert und zur feingeweblichen Untersuchung an den Pathologen (Facharzt, der das Gewebe untersucht) weitergeleitet.
- Auch auffällige Zellabstriche bei der Vorsorgeuntersuchung oder verdächtige Befunde im Ultraschall können mittels einer Gebärmutterausschabung abgeklärt werden.
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Im Laufe des Menstruationszyklus baut sich die Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss von Hormonen auf und bereitet sich so auf die Einnistung einer Eizelle vor. So kann das Gewebe der Gebärmutter einerseits zu Untersuchungszwecken entnommen werden, andererseits können mittels der Ausschabung krankhafte Veränderungen behoben werden. Mittels einer Spezial-Kürette kann der Arzt eine geringe Menge der Gebärmutterschleimhaut entnehmen, um diese im Labor untersuchen zu lassen.
Eine weitere Form der Ausschabung stellt die Aspirationskürettage dar. Die Saugkürettage ist die schonendste Form der Ausschabung und findet häufig bei Schwangerschaftsabbrüchen Anwendung. Sie kann mittels eines scharfen Löffels, welcher auch Kürette genannt wird und ein chirurgisches Instrument darstellt erfolgen.
Dazu zählen das unvollständige Entfernen von Gewebe (was einen Zweiteingriff nötig machen kann), eine Infektion oder die Bildung von Narben und Verwachsungen (Asherman-Syndrom). Der äußere Muttermund schließt sich meist schon innerhalb weniger Tage. Dein Arzt wird dir dafür meist Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen) empfehlen oder verschreiben. Leichte Blutungen (oft wie Schmierblutungen) sind normal und können bis zu zwei Wochen anhalten. Die Krankschreibung richtet sich nach der Ausschabung und beträgt meist 3 bis 7 Tage bei Bürotätigkeiten. Die in manchen Studien genannten hohen Raten von % beziehen sich meist auf solche Hochrisiko-Situationen und nicht auf einen erstmaligen Routine-Eingriff.
Wie lange Blutung nach Ausschabung?
Obwohl eine Ausschabung ein Routineeingriff ist, können in seltenen Fällen Komplikationen auftreten. Anschließend wird mit einer Kürette (einem löffelartigen Instrument) oder durch Absaugung Gewebe aus der Gebärmutter entfernt. Besonders in den Wechseljahren kann eine Ausschabung notwendig werden, wenn unregelmäßige Blutungen auftreten.
Myome oder auch andere gutartige Wucherungen wie Polypen in der Gebärmutter können oft mit der Kombination aus Hysteroskopie und Abrasio besonders gut entfernt werden. Dann kann sie dazu dienen, genau zu untersuchen, ob eine krankhafte Veränderung wie ein Myom komplett entfernt wurde oder nicht. Im Nachgang einer Gebärmutterausschabung kann eine Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) ebenfalls sinnvoll sein. Wird die Ausschabung in der Variante der fraktionierten Abrasio (fraktionierte Kürettage) durchgeführt, dann erfolgt vorher eine Gebärmutterspiegelung. Die Gebärmutterspiegelung ist besonders bei unklaren Ursachen eine sinnvolle Ergänzung zur Gebärmutterausschabung.